Standort für Corona-Impfzentrum bringt Siegen Verkehr 2.0

„Eine gute Erreichbarkeit ist uns wichtig. Unser zukünftiges Corona-Impfzentrum ist gut mit Bus und Bahn zu erreichen, bietet ausreichend kostenfreie Parkplätze und ist unweit der A45. Viel wichtiger als alles das ist aber die Nähe zur Sieg. Sie wird eine Schlüsselfunktion haben bei der Heranschaffung des Vakizins.“
Randlat Andreas äh Müller präsentiert stolz das Ergebnis der Suche nach einem geeigneten Standort, wo sich Bürger*innen des Kreises Siegen und leider auch Wittgenstein gegen den Coronavirus impfen lassen können.
Um den Impfstoff problemlos zum Paul-Breuer-Zentrum, so der offizielle Namensvorschlag, transportieren zu können, wird nun die Sieg beschiffbar gemacht.
„Wir wissen, dass Flugzeuge abstürzen und LKW verunfallen können. Sollte ein Transport des Vakizins eines solchen Schicksales zum Opfer fallen, wäre das gerade aufgrund der wenig verfügbaren Impfdosen tragisch. Noch nie gab es Schifffahrtsunfälle in unserem Kreisgebiet, es ist also das sicherste Verkehrsmittel!“ Weiter führt der Tandlar aus: „ Siegen-Wittgenstein ist eines der niederschlagreichsten Gebiete in unserem Land, wir haben Wasser wie Sand am Meer, aber anstelle auf dieses nachhaltige Transportmedium zu setzen, bauen und sanieren wir weiterhin Straßen. Welch ein Unsinn.
Unser Plan sieht vor, die Sieg vom Rhein an mit 17 Staudämmen nebst Schleusen soweit aufzustauen, dass Siegen endlich einen Hafen bekommt und die Autobahnen entlastet werden können.“
Optimistischen Schätzungen zufolge könnte somit 2035 das erste Schiff mit Hochleistungstiefkühlseecontainern das Paul-Breuer-Zentrum mit Impfstoffen ansteuern.
„Wir waren der Zeit schon immer zurück, daher werden wir wahrscheinlich auch erst in 15 Jahren an den Impfstoff kommen“ sagt Müller zum Abschluss des Pressetermins.“

Geschrieben von Manfred Winkler