Moral-Distancing: Tausende Schäfchen verlassen ihren Hirten

Während der Corona-Virus weiterhin das kulturelle Leben weitgehend unterbindet wächst das Unverständnis für die immer wieder gleichen Forderungen, religiöse Parties… Ähm, Gottesdienste zu erlauben. Die Diözese Köln setzt daher auf eine eigenwillige Vorgehensweise.

In einem exklusiven Interview (/Gebet) erklärt der CEO der katholischen Kirche Gott (56) die Gedanken hinter dem intelligent designten göttlichen Plan. „In Zeiten, in denen das körperliche Zusammenrücken so gefährlich ist, wie mit Judas ein Abendmahl zu teilen, muss ein Zeichen gesetzt werden. Da ich allwissend bin konnte ich mein milliardenschweres Unternehmen langfristig darauf vorbereiten.

Wir haben unseren besten Mann darauf angesetzt – aufbauend auf die lang erarbeitete Ungerichtbarkeit meiner Untergebenen – den sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener über Jahre hinweg so schlampig zu bearbeiten, dass selbst die sonst so grabschfreudigen kölner Karnevalisten… Ähm, Katholiken natürlich… Dass selbst DIE sich moralisch und sozial von der Kirche distanzieren! Lobpreiset mich für diese Idee!“

Auf Nachfrage, weshalb er als allmächtige Entität nicht den Virus zerstört hat – selbst nach eindringlicher Aufforderung von Kenneth Copeland – was unzählige Menschenleben gerettet und die Ganze Farce unnötig gemacht hätte konnte unser Reporter nur noch die Worte „Verbi..ung schlecht… Freier Wille…tes Wege sind unergrün…“ Vernehmen bevor die Verbindung gekappt wurde.

  • Gottlieb T. Niemand